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OP-Integration

Ihre Möglichkeiten mit der FLEXIVISION Kameraplattform

In den Operationssälen wird eine Fülle unterschiedlicher Daten aufgezeichnet, die wiederum an verschiedenen Orten dargestellt und/oder archiviert werden sollen. OP-Integration ist hier das Schlagwort, um das sich derzeit einiges dreht.

Als Hersteller von Visualisierungssystemen sind wir gefordert, die OP-Integration unserer Geräte zu ermöglichen. Mit der FlexiVision Kameraplattform entwickeln wir derzeit verschiedene Funktionalitäten, die Ihnen Lösungen zu Themen wie Video-Routing, Geräte-Kommunikation, Fernbedienung, Archivierung oder auch Krankenhaus- Patientenanbindung sowie Streaming bieten.

Video-Routing:

Das Verteilen von Kamerasignalen auf verschiedene Monitore wird immer wichtiger. Neben den endoskopischen Bildern sollen auch Daten vom CT, MRT etc. geeignet dargestellt werden. Außerdem sollen Bilder und Videos aus unterschiedlichen Positionen im Operationssaal betrachtet werden können. Das heißt, dass je nach Operation und OP-Team eine unterschiedliche Verteilung der Bilder auf die verschiedenen Bildschirme im Operationssaal nötig ist. Wie kann man dies ermöglichen?

  • Die FlexiVision Kameraplattform verfügt über unterschiedliche Video-Ausgänge, mittels derer  Verbindungen zu den jeweiligen Monitoren hergestellt werden können. Als Beispiel: 2x HD-SDI können für Monitore verwendet werden, die nicht unmittelbar im OP-Bereich positioniert sind. Die beiden DVI-Ausgänge werden gewählt, um die beste Bildqualität im OP-Bereich nutzen zu können.

Geräte-Kommunikation:

Welche Geräte müssen miteinander verbunden sein, damit der Chirurg die benötigten Geräte aus dem sterilen Bereich heraus steuern kann?

  • Hier bietet die FlexiVision Kameraplattform eine eigene Kommunikationsschnittstelle (MIS-Bus), über die die FlexiLux LED Lichtquelle angebunden wird. Über die Knöpfe am Kamerakopf der FlexiVision Kamera kann somit die Lichtintensität der LED Lichtquelle gesteuert werden.

Fernbedienung:

Wie können aus dem nichtsterilen Bereich Geräte, die bei einer Operation eingesetzt werden, angewählt und bedient werden?

 

  • Mit der FlexiVision Kameraplattform bieten wir eine offene Schnittstelle, die ein Signal überträgt, das zur Gerätesteuerung genutzt werden kann. So können auch unsere Geräte an die zentrale Steuerung angebunden und in den Klinik-Workflow integriert werden. Das bedeutet, dass nicht nur OP-Tisch, Licht, Jalousien etc. zentral gesteuert werden können, sondern auch Endoskopie-Kamera und Lichtquelle außerhalb des sterilen Bereichs bedienbar sind.

Archivierung:

Krankenhäuser verfolgen das Ziel, sämtliche Daten zentral abzulegen. Damit soll erreicht werden, dass alle gesammelten Daten wie z. B. Patienten- und Untersuchungsdaten, Bilder (MRT, CT, Endoskopie, etc.) und Videos einem Patienten zugeordnet werden und nicht verloren gehen. Die zentral gespeicherten Daten können von autorisiertem klinischem Personal eingesehen und bearbeitet werden.

  • Mit der derzeitigen FlexiVision Kameraversion ist eine manuelle Eingabe der Patientendaten sowie die lokale Bild-Archivierung über USB-Stick oder mit Hilfe eines externen Aufnahmegeräts (Bilder und/oder Videos) möglich. In der kommenden Kamerageneration soll eine lokale Speichermöglichkeit für Bilder und Videos im Endoskopie-Tower sowie eine zentrale Speicherung im Krankenhausinformationssystem (KIS) bzw. „Picture Archiving and Communication System" (PACS) möglich sein. Ziel ist der zuverlässige Austausch von Patientendaten mittels DICOM Worklist oder HL7 Kommunikation sowie Untersuchungsdaten wie Bilder und Videos.

Krankenhaus- Patientenanbindung und Streaming:

Jedes Krankenhaus verfügt über ein IT Netzwerk, das verschiedene Abteilungen wie Ambulanz, Patientenannahme, Radiologie, Labor, Operationssäle, etc. miteinander verbindet, um einen reibungslosen Datentransfer und optimalen Arbeitsablauf zu gewährleisten. Wie stellen wir sicher, dass unsere Endoskopiekamera-Systeme in den Klinik Workflow eingebunden werden können?

  • Um den bestehenden Workflow in der Klinik zu unterstützen, soll die Kommunikation der Kameraplattform mit dem Krankenhausinformationssystem (KIS) auf Basis von etablierten Kommunikationsstandards ermöglicht werden. Die Standards „Digital Imaging und Communication in Medicine" (DICOM) und „Health Level 7" (HL7) ermöglichen den zuverlässigen Austausch von Patientendaten, Untersuchungsinformationen sowie Bild- und Videodateien und erlauben die Anbindung der Kameraplattform an bestehende IT-Systeme im klinischen Umfeld. Streaming wird im Krankenhaus genutzt, um Videos in Echtzeit übertragen zu können. Dies ermöglicht dem Nutzer, andere Spezialisten während eines Eingriffs zu konsultieren oder eine Liveschaltung zu Kongress- oder Lehrzwecken durchzuführen.
 
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