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SCHÖLLY optimiert die Supply Chain und investiert in neue Produktionskapazitäten

Die außerordentlich erfolgreiche Entwicklung der SCHÖLLY FIBEROPTIC GMBH in den letzten Jahren und die daraus stetig anwachsende Nachfrage ermöglichen neue Investitionen. Um das Unternehmen auf dieses Wachstum auszurichten hat SCHÖLLY unter Berücksichtigung eines sogenannten End-to-End Ansatzes - vom Kunden zum Kunden - Maßnahmen zur Supply Chain Optimierung (Lieferkettenoptimierung) ergriffen. In diesem Zusammenhang wurden im Bereich Produktion erste Maßnahmen an den Standorten Denzlingen und Bulgarien zur Kapazitätserhöhung umgesetzt. Zusätzlich wurde erstmalig die Supply Chain als durchgehende, einheitliche und konzernweite Verantwortung zusammengefasst.

 

news_schoelly_investiert_02.jpgFLEXIBLE PRODUKTIONSPHILOSOPHIE FÜR MEHR EFFIZIENZ

One-Piece-Flow Fertigung erhöht Produktionskapazität um das 3-fache

Um eine schnellere Durchlaufzeit zu erzielen, stärker bedarfsorientiert zu produzieren und flexibler auf Kundenwünsche reagieren zu können, hat SCHÖLLY am Produktionsstandort Denzlingen Teile der Produktion auf die One-Piece-Flow Fertigung umgestellt. Dabei durchläuft das einzelne Produkt alle notwendigen Produktionsschritte ohne Zwischenlager. Die Fertigungsplätze sind so eingerichtet, dass schnell auf weitere Varianten umgestellt werden kann.

Im Bereich der Kameraproduktion konnte SCHÖLLY z.B. mit diesem Verfahren die Produktionskapazität um die 3-fache Menge erhöhen.

news_schoelly_investiert_03.jpgMEHR PRODUKTIONSKAPAZITÄTEN

Erweiterung auf 8.000 qm am Standort Bulgarien

Um auf die gestiegene Kundennachfrage einzugehen, hat SCHÖLLY in Bulgarien seine Produktion erweitert. In einem ersten Schritt wurden mit 8.000 m2 die Produktionsräumlichkeiten auf die doppelte Fläche erweitert. Das insgesamt 12.000 m2 große Gebäude schafft außerdem Platz zur Errichtung eines modernen Reinraums, in dem zukünftig die Sterilprodukte gefertigt werden. Seit Dezember 2018 ist der neue Produktionsstandort in Betrieb. Die Produkte werden im Laufe der nächsten Monate in den zusätzlichen Standort transferiert. Positive Effekte haben die Maßnahmen z.B. auf die Produktion von Laparoskopen. Der wöchentliche Output konnte für diese Produktlinie zunächst auf die 2-fache Menge gesteigert werden. Am Standort Bulgarien wird nach den gleichen Standards wie in Denzlingen produziert. Die flexible Produktionsphilosophie wurde auch hier zugrunde gelegt. Mit der vergrößerten Fertigungskapazität und der Prozessoptimierung verbessert SCHÖLLY die Effizienz in der Lieferkette und kann damit das Wachstum seiner Kunden nachhaltig unterstützen.

 

news_schoelly_investiert_04.jpgEND-TO-END – VOM KUNDEN ZUM KUNDEN

Supply Chain als zentraler Hebel zur Leistungssteigerung

Die Integration neuer Produktionsphilosophien und die Schaffung neuer Produktionskapazitäten sind wichtige Voraussetzungen bei SCHÖLLYs End-to-End Ansatz. Dieser sieht vor, dass alle Abläufe vom Kundenbedarf bis zur Leistungserbringung bestmöglich aufeinander abgestimmt und am Kunden ausgerichtet sind. SCHÖLLYs Supply Chain wird dabei als zentraler Hebel betrachtet. Zum ersten Mal wurde die Verantwortung dafür einheitlich und konzernweit zusammengefasst.

 

news_schoelly_investiert_05.jpgVICE PRESIDENT SUPPLY CHAIN

SCHÖLLY setzt Fokus auf eine konzernweite Supply Chain

Dr. Rolf Winterhoff ist seit April 2019 als Vice President Supply Chain bei SCHÖLLY eingestellt. Er ist für die weltweite Optimierung der Lieferkette, und der damit zusammenhängenden Reorganisation der Prozesse nach dem End-to-End Ansatz verantwortlich.