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BIS ZU 4 STUNDEN ZEITERSPARNIS DURCH ENDOSKOPISCHE KONTROLLE

Ein Abteilungsleiter berichtet über seine Erfahrung mit der Endoskop-Kamera FlexiVision 100


Herr Schwarz* ist Leiter der Werkzeugfertigung eines Unternehmens, welches Bauteile für die Automobilbranche und für den Maschinenbau herstellt. Seit ca. 8 Monaten ist die FlexiVision 100 nun dort in der Werkzeugfertigung im Einsatz. Was hat das Unternehmen dazu bewogen moderne Kameratechnologie einzusetzen und erfüllt sie die Erwartungen der Anwender? Herr Schwarz beantwortete uns dazu die nachfolgenden Fragen.

Herr Schwarz, wie sind Sie auf die FlexiVision 100 gekommen?

Durch Suche im Internet nach Endoskopen bzw. Mikroskopen mit dem man Bohrungen kleiner als Ø 1mm begutachten kann.

Stimmt es, dass Sie extra eine 8-Stunden Anreise in Kauf genommen haben, um sich zu überzeugen, dass die Bilder auf der SCHÖLLY Webseite echt sind?

Wie schon oft erlebt, werden gerne Werbeunterlagen (Beschreibungen, Fotos, etc.) für Artikel besser dargestellt als das jeweilige Produkt wirklich leistet. Deshalb ist es notwendig das Produkt zu testen und speziell die eigenen Werkzeuge damit zu inspizieren. Die Bilder der Website haben sich dann beim Produkttest bestätigt.

Was kam Ihnen als erstes in den Sinn, als Sie dann bei SCHÖLLY die FlexiVision 100 getestet haben?

Da die Möglichkeit besteht verschiedene Sonden einzusetzen wurde das Gerät als sehr universell gesehen.

Welche Prüfaufgaben führen Sie mit der FlexiVision 100 durch und wie häufig ist das Gerät im Einsatz?

Derzeit kommt es 1-2 Mal pro Woche zum Einsatz. Wir verwenden es um Oberflächen und Übergänge in kleinen Bohrungen und Taschen von Werkzeugen zu beurteilen, wo man mit einem Mikroskop nichts mehr sieht.

Gab es einen Grund, warum Sie sich für die FlexiVision 100 entschieden haben und gegen ein Wettbewerbsprodukt?

Der Austausch der Sonden funktioniert sehr schnell und es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Sonden. Wenn wir zukünftig kleinere Bohrungen prüfen müssen, können wir einfach weitere Sonden dazu kaufen.

Was fehlt Ihnen oder Ihren Mitarbeitern an der FlexiVision 100?

Der kleinste Arbeitsdurchmesser unserer eingesetzten Sonde ist momentan 1,6 mm. Hier wären eine bessere Auflösung und eine größere Darstellung am Bildschirm wünschenswert, wie es z.B. bei der 4 mm Sonde der Fall ist. Dort ist das Bild optimal. Allerdings ist das durch den faseroptischen Aufbau bei den kleinen Sonden technisch nicht möglich.

Das Produkt ist nun seit ca. 8 Monaten bei Ihnen im Einsatz. Konnten Sie mit der FlexiVision 100 eine Verbesserung erzielen? Wenn ja, welche?

Die Werkzeuge müssen nicht mehr eingebaut und getestet werden um festzustellen, ob die Qualität der Bohrungen in den Werkzeugen ausreichend war. Damit entfallen die Rüstzeit und die Zeit für das Testen. Pro Werkzeug sparen wir damit bis zu 4 Stunden ein.

*Zum Schutze unseres Kunden, haben wir den Namen geändert. Die Angaben entsprechen der Wahrheit und sind vom Kunden bestätigt. Das Interview wurde im August 2018 mit dem Kunden geführt.

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