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Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Lernorte: Betrieb und Berufsschule

Industriekaufleute (m/w/d)

Ihre Ansprechpartnerin:
Andrea Hauschel
Senior Human Resources Specialist
+49 7666 908-507
working(at)schoelly.de

Berufsbild Industriekaufleute

Industriekaufmann/-frau in einem Industrieunternehmen am Beispiel SCHÖLLY

SCHÖLLY ist ein familiengeführtes, marktorientiertes Industrieunternehmen. Wir produzieren und vertreiben Visualisierungssysteme und sind Weltmarktführer in der 3D-Endoskopie. Unsere Schwerpunkte liegen in den Bereichen Medical Endoscopy und Visual Inspection. Die Industriekaufleute unterstützen bei SCHÖLLY sämtliche Unternehmensprozesse aus betriebswirtschaftlicher Sicht von der Auftragsanbahnung bis zum Kundenservice nach der Auftragsrealisierung.
 
Tätigkeiten / Berufsbild

Grundsätzlich steuern Industriekaufleute betriebswirtschaftliche Abläufe im Unternehmen. Dies bedeutet, dass sie beispielsweise in der Materialwirtschaft Angebote vergleichen, mit Lieferanten verhandeln und die Warenannahme und -lagerung betreuen. In der Produktionswirtschaft planen, steuern und überwachen sie die Herstellung von Waren und Dienstleistungen und erstellen Auftragsbegleitpapiere. Kalkulationen und Preislisten zu erarbeiten und mit den Kunden Verkaufsverhandlungen zu führen, gehört häufig im Verkauf ebenfalls zu ihrem Zuständigkeitsbereich. Außerdem arbeiten sie unter Umständen mit an gezielten Marketingstrategien.

Sind sie in den Bereichen Rechnungswesen bzw. Finanzwirtschaft tätig, bearbeiten, buchen und kontrollieren sie die im Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. Im Personalwesen kann die Ermittlung des Personalbedarfs zu ihren Aufgaben gehören, weiterhin wirken sie bei der Personalbeschaffung bzw. -auswahl mit.
 
Wo bieten sich Möglichkeiten zu arbeiten?

Industriekaufleute können im Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche arbeiten. Sie halten  sich in Büroräumen und Besprechungs- zimmern auf, wo sie am Computer beispielsweise Geschäftsvorgänge buchen, Angebote erstellen, oder Verkaufsförderungsmaßnahmen diskutieren.
 
Worauf kommt es an?

Flexibilität ist wichtig, da in diesem Beruf beispielsweise schnell zwischen unterschiedlichen Tätigkeiten gewechselt und auf unterschiedliche Kundenwünsche reagiert werden muss. Kommunikationsfähigkeit ist z.B. bei Kundenberatungen erforderlich, Verhandlungsgeschick u.a. beim Einkauf von Materialien, Produktionsmitteln und Dienstleistungen notwendig. Kenntnisse in Mathematik helfen, z.B. die Kosten für Fertigungsmaterial, Gehälter und Mieten zusammenzustellen. Wenn Verhandlungen mit Lieferanten geführt werden müssen, sind Kenntnisse in Wirtschaft erforderlich. Kenntnisse im Rechnungswesen sind nützlich, um Geschäftsvorgänge zu buchen. Bei internationalen Kunden- oder Lieferantenkontakten sind Fremdsprachenkenntnisse in Englisch hilfreich, bei SCHÖLLY sogar erforderlich. Für die Bearbeitung von Marketingunterlagen ist ein gutes Ausdrucksvermögen und Sprachgefühl in Deutsch von Vorteil. IT-Kenntnisse helfen bei der Arbeit am Computer. Für die Geschäftskorrespondenz sind Kenntnisse des 10-Fingerschreibens nützlich, bei SCHÖLLY erforderlich.
 
Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife, bei SCHÖLLY aber durchaus auch mit gutem Realschulabschluss ein.
 
Das bieten wir Dir

Eine fundierte Ausbildung in einem weltweit tätigen Unternehmen. Du wirst von Anfang an aktiv in die verschiedenen Aufgaben der Industriekaufleute mit einbezogen. Du wünschst Dir einen anspruchsvollen Start ins Berufsleben und bist bereit, im Unternehmen und in der Berufsschule Dein Bestes zu geben? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung.

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Erfahrungsbericht Industriekaufleute

Ein Erfahrungsbericht einer ehemaligen Auszubildenden:

Während meiner 3-jährigen Ausbildung zur Industriekauffrau bei SCHÖLLY wurde mir die Möglichkeit geboten, sämtliche Unternehmensprozesse aus betriebswirtschaftlicher Sicht, von der Auftragsanbahnung bis zum Kundenservice nach der Auftragsrealisierung, zu begleiten. Als ausgelernte Industriekauffrau könnte ich daher nahezu in allen Wirtschaftsbereichen arbeiten.

Der Einstieg ins Berufsleben wurde durch die offene und freundliche Art der Mitarbeitenden in den verschiedenen Bereichen sehr angenehm gestaltet. Alle Azubis im ersten Lehrjahr bekamen auch zusätzlich einen „Paten“ der uns in der Anfangszeit immer bei Fragen zur Seite stand. In jeder Abteilung wurde ich super in das Team intergiert und fühlte mich deshalb sehr schnell wohl und gut aufgehoben. Zu Beginn in einer neuen Abteilung bekam ich die Grundkenntnisse von dem jeweiligen Ausbildungsbeauftragen vermittelt. Jede Aufgabe wurde langsam und in Ruhe durchgesprochen, so dass ich mir Notizen machen konnte, welche mir später geholfen haben, die Abläufe sicher zu bearbeiten. Nach kurzer Zeit konnte ich viele Aufgaben alleine meistern und somit selbständig arbeiten. Dadurch, dass man auch sehr verantwortungsvolle Aufgaben zugeteilt bekommt, merkt man welches Vertrauen SCHÖLLY in die Azubis hat. Ich finde dieser Punkt zeichnet eine Ausbildung bei SCHÖLLY aus.

Damit wir Azubis aber auch mal sehen wie die einzelnen Geräte aussehen, und aus welchen Teilen die Geräte bestehen, bekam ich auch die Gelegenheit, im Lager tätig zu sein. Hier lernte ich wie der Wareneingang abläuft und wie im Warenausgang die Ware kommissioniert und verpackt wird. Diese Abteilungen gehören, wie man vielleicht denkt, nicht gerade in eine Ausbildung zur Industriekauffrau. Sie vervollständigen aber das Wissen darüber, wie Prozesse untereinander verbunden sind.
 
Während meiner Ausbildung hatte ich auch oft Kontakt mit Kunden und Lieferanten. Mit Lieferanten hatte ich im Einkauf und der internen Logistik zu tun, während ich im Verkauf mehr Kontakt mit den Kunden hatte. Kontakt mit beiden hatte ich, als ich an der Rezeption tätig war. Hier nahm ich die eingehenden Telefonate an und lernte, den Anrufern professionell weiterzuhelfen. Auch wenn Kunden persönlich in unser Haus kamen, hieß es immer freundlich und zuvorkommend zu sein.
 
SCHÖLLY ermöglicht uns Azubis auch den Einblick in kleinere Unternehmen. Daher wurde ich auch bei zwei Tochterfirmen, welche ihren Sitz ebenfalls in Denzlingen haben, ausgebildet. Hier ist es interessant zu sehen, dass eine Person die Aufgabe von mehreren Abteilungen hat, dies kommt natürlich auch daher, dass die Tochterfirmen wesentlich kleiner und überschaubarer sind.

Fast für alle Bereiche, die ich während meiner Ausbildung durchlaufen habe, musste ich mich mit den verschiedenen Office-Programmen oder dem Intranet sowie dem ERP-Programm NAVISION auseinandersetzen. Ein- bis zweimal pro Woche besuche ich die Berufsschule in Waldkirch. Hier erlernt man die Theorie der verschiedenen Aufgaben einer Industriekauffrau. Während der Ausbildung merke ich immer wieder, wie sich die Theorie in der Schule mit der Praxis im Beruf sehr gut ergänzt.
 
Während meiner Ausbildung ist mir aufgefallen, wie ich mich selbst weiterentwickelt habe. Aufgaben, die einem früher schwer fielen, zum Beispiel das Telefonieren mit Kunden oder Lieferanten, sind nun Alltag. Ich bin der Meinung, SCHÖLLY hat mich gut auf das Berufsleben als Industriekauffrau vorbereitet und bin immer noch dankbar, in dieser Firma einen Ausbildungsplatz bekommen zu haben.

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